Diavortrag „Altes und Neues China“ Erfahrungen einer Reise
Rechtsanwalt Herr Klier befand sich im Februar 2001 drei Wochen auf einer Geschäftsreise in China (Shanghai, Peking, Chengdu, Luoyang, Insel Hainan, Kanton, Chenchen, Hong Kong).
Dienstag, den 26.02.02 - Hotel am Alten Rhin in Alt Ruppin
Nach einleitenden Worten des Bürgermeisters der Stadt Neuruppin, Herrn Otto Theel als Vorsitzenden des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V., sang Frau Ye von der Pekinger Oper.
Frau Ye ist Gesangsprofessorin an der Normal University Nanjing und in China als Opernsängerin gut bekannt. Anschließend wurden durch Rechtsanwalt Herrn Klier ausführliche Informationen zum Land der Mitte, begleitet von einem Diavortrag, gegeben.
Die gut besuchte Veranstaltung fand überwiegend positive Resonanz und brachte den Besuchern vielfältige neue Eindrücke vom historischen und heutigen China.
„Wie sehen Studierende aus anderen Staaten Deutschland“
Dienstag, den 9.04.2002
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Ratssaal der Stadtverwaltung
Es findet eine offene Diskussionsrunde mit Studierenden aus verschiedenen Staaten zu ihrer Sicht auf Deutschland vor ihrer
Einreise, nach ihrer Einreise und zu ihren Gründen für eine Ausbildung in Deutschland statt.
Diskussionsleiter ist der stellvertretende Landrat des Landkreises OPR, Herr Appel als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V.. Als Gäste waren anwesend aus Russland Michael Prigozin, aus England Helen Holten, aus Albanien Elion Pogay, aus Kuba Isel Maria Fernandez Dies, aus Pakistan Yasir lqbal Chaudhry, aus Japan Mitsuko Suzuki und aus China Geng Xiaochen, Wenid Qin und Wu Rui.
Diese Veranstaltung wurde mit großem Interesse aufgenommen und fand in einer offenen Atmosphäre zu den verschiedensten Fragen des Lebens von Ausländern in Deutschland statt. Es hat sich erneut gezeigt, dass die Bürger der Stadt gegenüber ausländischen Mitbürgern ein aufgeschlossenes und freundliches Verhältnis haben.
„Neues Feindbild Islam? - Wie gefährlich ist der Islam?“
Mittwoch, den 15.05.2002
Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Neumann-Stiftung durchgeführt. Der Referent und Kenner der Materie der islamischen Welt, Herr Claus Herbst aus Rothenburg, hielt einen aufschlussreichen und streitbaren Vortrag. Die anschließende Diskussion trug insbesondere dazu bei, dem Islam als Religion vom Islamismus als politische Strömung und die radikalen Islamisten als einen kleinen Teil der islamischen Welt zu unterscheiden.
Herr Claus Herbst war von der aufgeschlossenen und interessierten Atmosphäre in den Gymnasien vor Ort und bei unserer abendlichen Veranstaltung begeistert und erklärte sich gerne bereit, wieder für ähnliche Veranstaltungen nach Neuruppin zu kommen.
Brandenburg Tag
Mittwoch, den 06.09. / Donnerstag, den 07.09.2002
Anlässlich des Brandenburg Tages in Neuruppin besuchten uns Gäste aus den Partnerschaftsstädten Nymburk-Tschechien und Baby Most-Polen. Die Betreuung unserer Gäste übernahmen einige Mitglieder des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V.. Das Anliegen des Vereins war, den Gästen die Angebote an Veranstaltungen, Ausstellungen und das Leben in unserer Stadt vorzustellen und bekannt zu machen. Mit Respekt und Bewunderung nahmen unsere Gäste die Vielfalt der gezeigten Angebote, die perfekte Organisation während der Festtage und die große Resonanz in der Bevölkerung entgegen.

Ein wichtiger Aspekt des Brandenburg Tages war die Beteiligung unserer Partnerschaftsstädte durch ihre Präsentation und der Teilnahme an den Veranstaltungen.
Mit der Teilnahme an den Veranstaltungen, sowie durch die vorhandenen Informationsstände, wurde ein wichtiger Aspekt der Verständigung der Völker zum Abbau von gegenseitigen Vorurteilen geschaffen.
Ursprung und Entwicklung des Judentums
Montag, den 30.09.2002
Nach der Sommerpause eröffnete der Verein Tolerantes Neuruppin e.V. seine geplante Veranstaltung zum Thema „Ursprung und Entwicklung des Judentums“.
Herr Theel, als Vorsitzender des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V., begrüßte die Gäste der Veranstaltung und wies gleichzeitig auf die Aufgaben des Vereins hin.
Für den Vortrag konnte als Referent Pfarrer Joachim Cierpka gewonnen werden. Die Veranstaltung wurde künstlerisch durch den Kantor Martin Domke begleitet.
Vor rund vierzig Besuchern und zwanzig Schülern aus dem Evangelischen Gymnasium ging der Referent zur jüdischen Geschichte bis hin in die Gegenwart ein. Dabei machte er auf die sich nach dem zweiten Weltkrieg veränderte Identität der Juden aufmerksam. Ebenfalls die Problematik des gegenwärtigen Miteinanderlebens zwischen den Juden einerseits und den Palästinensern anderseits nach der Gründung des Staates Israel, nahm in seinem Vortrag einen ausführlichen Stellenwert ein.
Die Veranstaltung brachte den Teilnehmern des Abends interessante Erkenntnisse über die geschichtliche Entwicklung des Judentums bis hin in das zwanzigste Jahrhundert. Ein wichtiger Faktor der Veranstaltung war das Verstehenlernen von Traditionen, Sitten, Gebräuchen und Lebensweisen des Judentums. Der Beitrag sollte gleichzeitig für einen schrittweisen Abbau von Misstrauen zu den vorhandenen Kulturen werben.
Integration von Studenten aus China
Dienstag, den 08.10.2002
Gemeinschaftsprojekt von: Verein Tolerantes Neuruppin e.V.
MSV 1919 e.V.
Schulleitung von AMB Neumühle (Alt-Ruppin)
In Zusammenarbeit zwischen dem Verein Tolerantes Neuruppin e.V. und dem Sportverein MSV Neuruppin fand am 08.10.02 in Neumühle ein Informationsgespräch zur Integration der chinesischen Studenten durch Einbeziehung der Studenten in die Sportgemeinschaften des MSV Neuruppin statt. Die AMB war durch Frau Lemke vertreten.
Die anwesenden chinesischen Studenten äußerten den Wunsch, sich innerhalb der Freizeit sportlich betätigen zu können. Eine Mitgliedschaft in einer Sportgemeinschaft nach ihrer Wahl ist ihnen ein wichtiges Anliegen.
Durch den Hauptgeschäftsführer, Herrn Soost wurde angeregt, dass sich die Studenten zuerst für die Sportarten, die der Sportverein aufweist, entscheiden sollen. Die entsprechende beim Sportverein eingereichte namentliche Auflistung, mit den gewünschten Sportarten, wird dann mit den Übungsleitern abgestimmt.
Zum besseren Verständnis und Kennenlernen lud Herr Soost die Studenten zum 11.10.02 in die Turnhalle des Oberstufenzentrums ein.
„Warum eigentlich Islam“
Mittwoch, den 13. November 2002
Das Thema „Warum eigentlich Islam“ wurde anläßlich der aktuellen weltpolitischen Ereignisse, zur Klärung der individuellen Betrachtungsweisen der Bürger gegenüber dem Islam, in die öffentliche Veranstaltung des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V. aufgenommen.
Herr Klier begrüßte alle Teilnehmer dieser Veranstaltung. Der hohe Stellenwert dieser Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit des Botschafters der Liga der Arabischen Staaten Herrn Salem Quateen unterstrichen.
Der Referent Herr Aly Abdelwahab hielt einen aufschlussreichen, aber auch einen streitbaren Vortrag.
Obwohl gegensätzliche Meinungen und Interpretationen zum Vortrag in der Diskussion zwischen arabischen und deutschen Teilnehmern sichtbar wurden, verlief die Diskussion in einer sachlichen und freundschaftlichen Atmosphäre.
Nach der Diskussion trafen sich noch immer interessierte Bürger mit den arabischen Teilnehmern zu einer persönlichen Diskussion.
Trotz der unterschiedlichen religiösen Anschauungen zwischen Christen und Moslems ebnete diese Veranstaltung den Weg zum besseren Verständnis, zum Kennenlernen und zur Akzeptanz.
„Bald nun ist Weihnachtszeit“
Mittwoch, den 04.12.02
Anläßlich der geplanten Weihnachtsprojekttage in der AMB Neumühle (Akademie für Management und Bussines) hat der Verein Tolerantes Neuruppin e.V. seine Mithilfe und Beteiligung bei der Gestaltung und Absicherung der Projekttage zugesagt.
Um den chinesischen Studenten die Weihnachtsbräuche näher zu bringen, wurden innerhalb des Hauses gemeinsame Aktivitäten von Lehrern und den deutschen Schülern unternommen. Es wurde gebacken, gebastelt und für den letzten Projekttag, zu dem auch die Eltern der Schüler und interessierte Gäste eingeladen waren, ein Weihnachtsstück einstudiert.

An der Weihnachtsfeier am 04.12.02 nahm der gesamte Vorstand des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V. teil. An diesem Abend wurde den chinesischen und deutschen Schülern eine kleine Überraschung in Form eines Geschenkes bereitet .
Beim Kaffee und selbstgebackenen Kuchen ging der gemeinsame Abend für alle Beteiligten sehr schnell vorüber.
„Wer sind Aussiedler, und werden Aussiedler in Deutschland bevorzugt“
Dienstag, den 21.01.2003
Seit hunderten von Jahren sind Menschen von auswärts auch in das Gebiet des heutigen
Brandenburg gekommen. So kamen die ersten „Gastarbeiter“ bereits im 12. Jahrhundert aus Holland und Flandern in die Mark Brandenburg und ins Havelland.
Im Alltag vieler Brandenburgerinnen und
Brandenburger ist ein Zusammenleben mit
Migrantinnen und Migranten noch lange nicht selbstverständlich. Viele haben gar keine Gelegenheit dazu, andere lehnen „Fremde“ einfach ab.
Um die Vorurteile abzubauen und den Bürgern die Probleme von den Aussiedlern verständlicher darzustellen, lud der Verein Tolerantes Neuruppin e.V. seine Mitglieder und Gäste dazu ein.
Herr Theel als Vorsitzender des Vereins begrüßte die Gäste. Er informierte die anwesenden Gäste über den Zweck der Vereinsgründung und dessen Vorhaben.
Als Referent konnte Frau Gädeke von der
Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Ostprignitz-Ruppin e.V. gewonnen werden. An Hand von Dokumentationen konnten sich die Teilnehmer der Veranstaltung über die Anfänge der Übersiedlung von Deutschen in das zaristische Rußland, über ihre Ansiedlungen, deren Schicksale und Entwicklungen einen Überblick verschaffen.
Frau Gädecke informierte weiterhin über die Aussiedlerpolitik im Land Brandenburg, von der Landesaufnahmestelle für Aussiedler in Peitz bis hin zur Verteilung auf die einzelnen Landkreise.
Wohnraum für Aussiedler
Sammelheime für Aussiedler
Nutzung von vorhandenen Begegnungsstätten
Arbeit für Aussiedler
Teilnahme der Aussiedler am gesellschaftlichen Leben angesprochen und diskutiert
Die Veranstaltung fand bei den Teilnehmern eine positive Resonanz.
Das Ziel des Veranstalters, die Problematik „Aussiedler“ den
Teilnehmern des Abends zu übermitteln, wurde durch den gelungenen Vortrag von Frau Gädeke erreicht.
Projektpräsentation
im Oberstufenzentrum Neuruppin 21. Februar 2003 Anlässlich
der Projektpräsentation im Oberstufenzentrum besuchten am 21. Februar 2003 sechs chinesische
Schüler die Abteilung Ernährung und Hauswirtschaft, Forstwirtschaft und BFS sozialpflegerische Berufe.
Sie folgten der Einladung von Frau Bickmeier (Vorstandsmitglied des Vereins Tolerantes
Neuruppin e.V.) zur Präsentation der Ergebnisse
der Projektwoche zum Thema
Die Schüler vom Oberstufenzentrum und die Schüler der Akademie für Management und Bussines (AMB) Neumühle sahen in der ersten gemeinsamen
Begegnung den Beginn für eine langfristige Zusammenarbeit in der Gestaltung von gemeinsamen Unterrichtsstunden. Wer sind Aussiedler? 27.
Februar 2003 Der strafrechtliche Prozess um den Tod des
Russlanddeutschen in Wittstock, an dem Jugendliche aus Wittstock
beteiligt sind zeigt, dass im Alltag vieler Brandenburger
Jugendlichen ein Zusammenleben mit unseren
ausländischen Mitbürgern noch lange nicht selbstverständlich ist.
Aus aktuellem Anlass führte der Verein Tolerantes
Neuruppin e.V., in Zusammenarbeit mit der Aussiedlerberatungsstelle Neuruppin, eine Veranstaltung mit den Schülern des Oberstufenszentrums (OSZ) in Neuruppin durch.
An dieser Veranstaltung nahmen drei Klassen aus dem Oberstufenzentrum teil.
Die an der Veranstaltung beteiligten Schüler
haben, auf Grund der Fülle von Fragen, um eine Wiederholung des Themas gebeten.
Die Schulleitung und die Referentin des Themas Frau Gädecke sicherten einen weiteren Termin für den Monat April zu. Ausländische Unternehmer... 02. April 2003
In der Zeit der hohen Arbeitslosigkeit, die auch an unserer Stadt und Region nicht spurlos vorbei zieht, hat der Verein Tolerantes Neuruppin e.V. sowohl einige ansässige ausländische Unternehmen als auch zukünftige Investoren zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.
Innerhalb der Podiumsdiskussion wurden die Schwierigkeiten einer Firmengründung in der Region beleuchtet und auch Anregungen für einen besseren Austausch mit ausländischen Mitbürgern gegeben.
Probleme mit der Ausländerbehörde oder das Gefühl, bei der Bevölkerung nicht willkommen zu sein, sind Hürden bei der Niederlassung in der Region. Das schilderten bereits in Neuruppin ansässige Geschäftsleute sowie interessierte ausländische Investoren.
Bei der Podiumsdiskussion war auch durchweg gutes zuhören. "Ich fühle mich in Neuruppin von Anfang an respektiert und gut
empfangen" Aber auch potentielle ausländische Investoren berichteten auf der Veranstaltung von Ihrem Vorhaben in Neuruppin zu investieren. Dabei sollen 14 bis 15 neue Arbeitsplätze entstehen.
Insgesamt durchzog die Diskussion die allgemeine Erkenntnis: Sollen mehr ausländische Investoren nach Neuruppin kommen, dann muss die Stadt weltoffener werden. Diavortrag über ein Hilfsprojekt in BIHAR - Indien 25. Juni 2003 Anlässlich der kulturellen Veranstaltungen führte der Verein Tolerantes Neuruppin e.V. einen Diavortrag über das Hilfsprojekt in Bihar, dem ärmsten Bundesland Indiens durch. Asha Vihar ("Ort der Hoffnung"), ein Komplementärmedizinmodell, wurde 1995 von Claudia Stauß aus Rheinland Pfalz im Siedlungsgebiet der Ureinwohner Indiens gegründet. Das Johar-Hospital ist ein Gesundheitsprojekt mit vielfach pflegerischen und fördernden Initiativen für die ländliche Bevölkerung. Bei seinem Diavortrag ging es dem Referenten im Vordergrund nicht um die Medizin, sondern darum, das kulturelle Leben darzustellen. Neben den zahlreichen Kranken, darunter vor allen Dingen an Ruhr, Tuberkulose oder Kinderlähmung leidende Menschen, sah man auch viele lächelnde und trotz der schlechten Lebensumstände fröhliche Gesichter. Das besondere an den Einwohnern ist, betonte der Referent Dr. Zechel, "sie akzeptieren das Schicksal und schätzen die einfachen Dinge." Wirtschaftliche Zusammenarbeit 17. September 2003 Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Vereins Tolerantes Neuruppin e.V. fand anschließend am 17.September 2003, unterstützt von dem Technologie- und Gründerzentrum, ein Unternehmerabend statt. Der Verein Tolerantes Neuruppin e.V. verfolgte mit dem Unternehmerabend sein Ziel, ein Klima des Miteinanders in der Stadt zu fördern, in jedem Fall mit Erfolg - das zeigte die rege Teilnahme der örtlichen Unternehmer. Förderung der Auslandsbeziehungen Besuch von Vertretern des Bildungszentrums aus der Partnerstadt Nymburk 22. und 23. Oktober 2003 In Vorbereitung der Anpassung der beruflichen Bildung an die EU-Rahmenbedigungen besuchte vom 22. bis zum 23. Oktober 2003 der Direktor der Berufsschule aus Nymburk Herr Hubalek das BQZ (Berufliches Qualifizierungszentrum des Handwerks) in Neuruppin. Der Nymburker Fachschule stehen mit dem Beitritt des Landes zur EU tiefgreifende Veränderungen innerhalb der Lehrausbildungspläne bevor. A-capella Chor besucht Partnerstadt Nymburk 31.10. - 02.11. 2003 Zu Besuch in der Partnerstadt Nymburk weilte, für drei Tage, unter der Leitung von Hans-Peter Schurz der Neuruppiner A-capella Chor. Die zwei Konzerte, die Sänger und Sängerinnen unter seiner Leitung dort gaben, sind sehr gut besucht worden. Beim ersten Konzert, das außerhalb der Stadt Nymburk in einer kleinen Kirche stattfand, hat der Chor Stücke aus seinem A-capella Repertoire präsentiert. Preis für Malwettbewerb vergeben 19. November 2003 Anläßlich des ausgerufenen Malwettbewerbes "Leben mit Ausländern" fand am 19.11.2003 im Neuruppiner Rathaus die Prämierung der ausgewählten Bilder statt, die von der Jury für die Prämierung vorgeschlagen worden sind. Tschechische Schüler in Neuruppin 23. - 29. November 2003 Aus Neuruppins tschechischer Partnerstadt Nymburk traf am 23.11.2003 eine Gruppe zum Besuch der mittleren Medizinischen Schule ein. Die Jugendlichen wollten, auf Einladung der Berufsschule für sozialpflegerische Berufe am Neuruppiner Oberstufenzentrum einen Einblick in die praktische Pflegearbeit gewinnen.
In der Diskussion wurden Probleme wie:
,,Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“.
Neben Land und Leuten wurde das Projekt genau geschildert. Auch orthopädische Erkrankungen und deren operative Versorgung mit Ergebnissen und Fallbeispielen wurden vorgestellt.
Das Treffen am 17. September 2003 diente vor allem der Werbung für die region Neuruppin. Zu diesem Unternehmerabend wurde der gesandte der Botschaft Kasachstans eingeladen. Die Vertreter der anwesenden brandenburgischen Firmen nutzten den gemeinsamen abend, ihre bestehenden wirtschaftlichen Beziehungen zu festigen bzw. neue Märkte zu erschließen.
Diese Aktivitäten von der Berufsschule aus Nymburk sind unter anderem ein wichtiger Teil für die Übernahme der Erfahrungen von dem Neuruppiner BQZ bei der Anpassung an die EU-Rahmenbedingungen auf dem Gebiet der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Handwerk.
Ein weiteres Treffen wurde für den Anfang des Jahres 2004 vereinbart.
Für das zweite Konzert, ein gemeinschaftlicher Auftritt mit dem Chor Hlahol aus Nymburk, wurden auch Stücke aus dem Weihnachtsprogramm gesungen. Der Chor verabschiedete sich innerhalb der Konzerte mit einem Tschechischem Volkslied, das stets sehr gut angekommen ist. Neben den Konzerten habe es auch noch Zeit für Besichtigungen gegeben, die der Gastgeber mit viel Sorgfalt vorbereitet und begleitet hat.
Mit nach Hause bringe der Chor zudem neu geknüpfte freundschaftliche Bande zum Chor der Partnerstadt.
Die Prämierung fand im Rathaus statt und wurde von Bürgermeister Otto Theel persönlich vorgenommen. Die Gewinner des Malwettbewerbs erhielten ausser einer Prämie auch eine Urkunde ausgehändigt.
Der Unternehmer Herr Klaus Grandau trug mit seiner Spende wesentlich für eine gelungene Preisverleihung bei.
Die Bilder von den Gewinnern des Malwettbewerbs werden noch einige Wochen im Neuruppiner Rathaus ausgestellt.
Auf Grund der noch bestehenden Ausbildungssysteme in Tschechien möchte die anwesende tschechische Schulleitung das in Deutschland bestehende Schulsystem besser kennenlernen. Im Mittelpunkt ihres einwöchigen Aufenthaltes stand die Arbeit in verschiedenen Pflege- und medizinischen Einrichtungen der Stadt.
Der Besuch der Gäste wurde mit einer Stadtrundfahrt und einem Besuch in Berlin abgerundet.
Ein wichitger Aspekt des Besuches war vor allem das Kennenlernen der Jugendlichen und der Abbau von gegenseitigem Mißtrauen, um sich über den jeweiligen Alltag und die bestehenden Berufserfahrungen zu informieren.
Der Besuch ist als Auftakt, für eine langfristige Partnerschaft der beiden Bildungseinrichtungen zu sehen. Im Frühjahr ist ein Gegenbesuch geplant.